Fortepiano Streicher, 1868

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Johann Baptist Streicher war der Sohn von Nanette Stein und Johann Andreas Streicher und somit ein Nachkomme einer Klavierbauerdynastie. Diese hatte bereits schon über einhundert Jahre lang den Klavierbau geprägt, als Streicher im Jahre 1870 einen Hammerflügel (Seriennr. 6713, hergestellt 1868) an Brahms lieferte, den dieser bis zum Ende seines Lebens spielte.

In einem Brief riet er Clara Schumann, ein Instrument von Streicher zu kaufen. Als sie Johannes Brahms 1896 zum letzten Mal besuchte, spielte sie umgeben von ihren Kindern auf seinem Streicher seine letzten Werke — vermutlich Intermezzos — während ihr die Tränen über die Wangen liefen.

Dieses besondere Instrument zeigt das schöne überzeugende Design einer einzigartigen Klavierbaudynastie. Der Anstoß, Brahms’ berühmtes Klavier zu rekonstruieren, kam von dem bedeutenden australischen Professor Neal Peres da Costa, dem Autor von „Off the Record: Performing Practices in Romantic Piano Playing” (Oxford Press). Paul McNulty besitzt selbst zwei Originalinstrumente aus der Zeit, opp. 6747 und 6932, die als unschätzbare technische Vorlagen für jedes Detail beim Bau und Veredelung dienten.

 

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